Frühstück,  Rezepte

Glutenfreies Brot mit Buchweizen, Kastanien- und Braunhirsemehl

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Endlich habe ich ein glutenfreies Brot kreiert, welches meiner ganzen Familie schmeckt und wirklich einfach und schnell zubereitet ist. Ich backe es mittlerweile fast täglich.

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Das Brot habe ich, wie meine Apfelpfannkuchen, aus drei verschiedenen Mehlen gemacht. Diese Mehlmischung finde ich geschmacklich einfach sehr gelungen. Mir fehlte bei glutenfreiem Brot immer das gewisse Broterlebnis, was ich hiermit gefunden habe. Klar kann man sich mit entsprechendem Brotgewürz gut weiterhelfen, aber irgendwie war es nie das Wahre.

 

 

Meine Kinder freuen sich jetzt, wenn ich es wieder neu backe. Sie wollten sonst lieber gekauftes Brot oder doch Pfannkuchen. ECHT VITAL BIO FLOHSAMENSCHALEN - 1 Beutel mit 300 g Kinder können schließlich schonungslos ehrlich sein, wenn sie etwas nicht so toll finden. Sie nehmen das Brot auch liebend gerne mit in die Schule, da ich es normal abschneiden kann und es nicht so dick ist. Es sieht auch optisch aus, wie ein normales Brot, was meinem Jüngsten immer sehr wichtig ist. Skeptische Blicke von anderen findet er nämlich nicht wirklich lustig und möchte so wenig wie möglich auffallen.

 

 

Ich habe schon einige glutenfreie Brotsorten durchprobiert, auch gekaufte, aber da grusel ich mich regelrecht vor, was teilweise als glutenfreie Alternative angeboten wird. Zudem sind sie meistens mit doppelt und dreifach Plastik verpackt und der Geruch, der einem entgegenströmt, wenn man die Tüten das erste Mal öffnet, ist wirklich zum wegrennen. Das möchte ich nicht wirklich als regelmäßige Lösung auf unseren Tellern.

 

 

Buchweizenmehl

Der Löwenanteil besteht aus Buchweizenmehl*, das außer dem Namen, nichts mit dem eigentlichen Weizen zu tun hat. Buchweizen ist ein Knöterichgewächs und ein sog. Pseudogetreide, welches frei von Gluten ist und somit in der Ernährung bei Zöliakie oder Weizensensitivität bestens eingesetzt werden kann. Zudem bietet er wichtige Nähr- und Vitalstoffe. Gekeimt erhöht sich die Vitalstoffgehalt und seine Bioverfügbarkeit, sodass die enthaltenen Nährstoffe vom Körper besser aufgenommen werden können.

 

 

Kastanienmehl

Als 2. Komponente habe ich Kastanienmehl* verwendet, welches im Gegensatz zum Buchweizen recht teuer ist und ich deswegen meist nur einen geringeren Anteil in meine Rezepte verwende, aber wie ich finde, geschmacklich und gesundheitlich definitiv nicht fehlen darf. Kastanienmehl ist sehr nahrhaft und liefert wertvolles Eiweiß, Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine. Zudem lässt es den Blutzuckerspiegel nur leicht ansteigen, ist leicht süß und nussig im Geschmack.

Die im Mehl verwendeten essbaren Kastanien (Maronen) sind mit der Rosskastanie, die wir so oft im Herbst mit unseren Kindern sammeln, nicht verwandt. Esskastanien bzw. Maronen, können vielfältig eingesetzt werden. Ob als Mehl in Broten, als ganze Kastanie im Backofen oder in anderen Köstlichkeiten.

 

 

Braunhirsemehl

Weiter geht es mit dem Braunhirsemehl*, welches ich verwendet habe. Diese Hirse Art ist roh sehr hart und die Schale hängt fest mit dem Mehlkörper zusammen, sodass ein Schälen der Hirse nicht so einfach ist. In einem speziellen Mahlverfahren wird sie daher mit samt der Schale zu Mehl verarbeitet, wobei durch den Erhalt der Schale sämtliche Nährstoffe erhalten bleiben. Braunhirsemehl macht in diesem Rezept den kleinsten Anteil an Mehl aus, allerdings zeichnet es sich durch seinen hohen Anteil an Silicium besonders aus. Silicium spielt eine große Rolle für Haare, Haut, Nägel und Knochen.

Die Braunhirse ist die Wildform der Hirse und wird nicht als Brei oder Beilage verwendet, wie die Goldhirse, sondern eher als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt. Die Braunhirse wird wegen ihrer Eigenschaften daher bei arthritischen Erkrankungen empfohlen. Des Weiteren erhält sie weitere Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine, welche am Aufbau unseres Skeletts beteiligt sind und zudem eine hohe Bioverfügbarkeit aufweisen.

Die Verzehrempfehlung liegt bei 2 – 3 Esslöffel am Tag. Somit reicht ein kleinerer Anteil beim Backen aus.

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Guten Appetit!!! 🙂

 

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Glutenfreies Brot mit Buchweizen, Kastanien- und Braunhisemehl
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Zutaten
Portionen:
Anleitungen
  1. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen und anschließend den Apfelessig und das Wasser hinzugeben.
  2. Mit einem Handrührgerät ordentlich den Teig vermengen.
  3. Anschließend eine Kastenform mit Backpapier auslegen und den Teig hineingeben.
  4. Ordentlich Sonnenblumenkerne und Sesamsamen drüber geben, sodass der Teig gut bedeckt ist und das überstehende Backpapier wegschneiden.
  5. Das Brot für ca. 30 min. Ruhen lassen und dann für 1 Stunde in den vorgeheizten Backofen bei 180° Umluft geben.
  6. Fertig!
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