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Ernährung und Zahngesundheit

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Was kann Ernährung für unsere Zahngesundheit tun?

Wir nutzen unsere Zähne tagtäglich und werden bei manchen schon früher und bei manchen später mit unschönen Zahnarztterminen geplagt. Die Hauptargumente sind von vielen Seiten:

,,iss nicht so viel Süßes“ oder ,,du hast eine schlechte Veranlagung“

Ja aber so ist es eben nicht nur. Auch wenn wir eine schlechte Veranlagung haben, ist es umso wichtiger auf seine Zahngesundheit zu achten und auch dann müssen wir nicht zwangsläufig mit Zahnproblemen kämpfen.

Ich habe es an mir selbst sehr stark gemerkt, was gesunde Ernährungsgewohnheiten ausmachen. Mein Mann und ich hatten bevor wir an unserer Ernährung gedreht haben, immer wieder Probleme mit unseren Zähnen, obwohl wir regelmäßig, also min. 2-mal täglich unsere Zähne geputzt haben. Trotzdem gab es immer wieder die große Überraschung beim Zahnarzt und der Bohrer wurde dann doch wieder angeschaltet.

Mittlerweile haben wir, was das angeht, Ruhe! Ich habe mich schon oft gefragt, warum wir diese Zahnprobleme hatten. Ich dachte immer in erster Linie an Süßigkeiten, aber die alleine waren es wohl nicht. Obwohl wir sehr wenig oder sogar überhaupt keine Süßigkeiten mehr gegessen haben, kamen die Probleme trotzdem.

Erst mit einer ordentlichen Ernährungsumstellung kam quasi der Durchbruch im positiven Sinne ;-). Ich möchte gerne meine Zähne solange wie möglich gesund erhalten und mir nicht schon früh Prothesen, Zahnersatz oder sonstiges antun, wenn ich es vermeiden kann. Denn was predigen wir immer unseren Kindern?! ,,Deine Zähne wachsen nicht nach, du hast nur diese (wenn es sich nicht mehr um Milchzähne handelt)“! Und der schmerzhafte Besuch beim Zahnarzt, wird ersetzt durch ein einfacher Routinecheck. Was will ich mehr?

Was ich total spannend finde ist, dass Beobachtungen zufolge Naturvölker über eine einwandfreie Zahngesundheit, obwohl sie teilweise überhaupt keine Zahnhygiene betreiben, wie wir es tun, verfügen. Dies aber nur solange, wie sie ihre ursprüngliche Ernährung verfolgen. Sobald sich das ändert und sie auf industriell verarbeitetes Essen zurückgreifen, verschlechtert sich auch ihre Zahngesundheit auf extreme Weise.

Ich finde es immer wieder spannend, was Ernährung für uns bedeutet. Überspitzt gesagt, es wird keiner mit einer Zahnbürste in der Hand geboren und sollte ohne äußere Einwirkungen, durch beispielsweise Zähneputzen mit Zahnpasta oder generell mit einer übertriebenen Körperhygiene, für die es zig tausende Produkte gibt,  gesund und munter bleiben. Natürlich leben wir nicht wie Naturvölker aber wir können uns trotzdem auf das natürliche zurück besinnen, frisch und knackig essen und uns Pflegemitteln bedienen, die aus natürlichen und nicht belasteten Zutaten bestehen.

 

Meine Löcher kommen doch vom Karies, oder?

Neben Karies wäre ganz wichtig die Parodontitis zu erwähnen, die zu unangenehmen Problemen in deinem Mund führen kann.

 

Was ist eine Parodontitis?

Eine Parodontitis kann entstehen, wenn eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) nicht behoben wird.

 

 

Bild von stevepb/Pixabay

 

Zahnfleischentzündung:

  • Zahnfleischbluten
  • Gerötete Schwellungen des Zahnfleisches

 

Parodontitis:

  • Gerötetes entzündetes Zahnfleisch, häufiges Zahnfleischbluten, Mundgeruch
  • Lockerung Zahnfleisch, tiefe Zahnfleischtaschen, Ansammlung von Bakterien in Zahnfleischtaschen
  • Zahnstein unter dem Zahnfleisch (nicht sichtbar)
  • Rückgang Zahnfleisch
  • Abbau Kieferknochen
  • Lockerung der Zähne
  • Zahnverlust
  • Ausbreitung durch Parodontitis von schädlichen Bakterien im gesamten Organismus
  • Betrifft mehr als die Hälfte der über 40-jährigen

 

Mögliche Ursachen für Zahnfleischentzündungen und Parodontitis:

  • Geschwächtes Immunsystem
  • Falsche Ernährung
  • Unzureichende Mundhygiene
  • Übersäuerung (negative Auswirkung im gesamten Organismus)
  • Schwermetallbelastung (schwächt Immunsystem)
  • Ungleichgewicht Darmflora (kann Mundflora ebenfalls negativ beeinflussen)
  • Tote Zähne

Karies

Karies entsteht durch ein bakterienfreundliches Milieu im Körper. Es sind also nicht die Kariesbakterien direkt, die verantwortlich sind, sondern die Grundlage für Kariesbakterien, welche wir im Mund schaffen. In meiner Ausbildung habe ich ein tolles Beispiel bekommen, was ich sehr hilfreich fand: wenn wir im Keller ständig Mäusefutter auslegen würden, würden wir uns auch nicht wundern, wenn wir einen Mäusebefall hätten. Genauso ist es bei uns im Mund. Geben wir täglich Futter für Kariesbakterien in unseren Mund, müssen wir uns nicht wundern, wenn wir Probleme mit unseren Zähnen bekommen.

 

Wie funktioniert Karies?

Kariesbakterien verstoffwechseln Kohlehydrate zu Säuren, die anschließend den Zahn angreifen. Daraufhin werden Mineralstoffe aus dem Zahn gelöst, was zu einem immer größeren Mineralstoffmangel führt, wobei sich der Zahn an der Stelle irgendwann auflöst und ein Loch entsteht.

Somit entsteht Karies nicht durch Karies, sondern durch eine ungünstige Mundflora, die es Kariesbakterien ermöglicht, Löcher im Zahn zu bilden.

Ein weiterer Faktor ist Zitronensäure, die in Fertigprodukten und Getränken zu finden ist. Diese Säure fördert die Zerstörung der Zähne und das auch ohne Kariesbakterien.

Des Weiteren ist auch hier die Übersäuerung des gesamten Organismus ausschlaggebend. Wenn wir ungesunde Nahrung zu uns nehmen, bei denen Säuren entstehen, dann müssen diese wiederum mit basischen Mineralien neutralisiert werden. Wenn aber nicht genügend basische Mineralien über die Nahrung zugeführt wird, dann werden diese eben aus den Knochen oder eben den Zähnen ,,ausgeborgt“.

Des Weiteren werden die Zähne durch Ruhephasen geschützt, da der mineralstoffhaltige Speichel, den Zähnen die Mineralien zurückgibt. Bleibt das aber durch ständiges Essen oder trinken von Süßen Getränken aus, kann keine Remineralisierung erfolgen. Pausen zwischen den Mahlzeiten sind daher sehr wichtig.

 

Ganzheitliche Maßnahmen bei Parodontitis und Karies:

Du solltest dich unbedingt in zahnärztliche Behandlung begeben, wenn du bereits Zahnprobleme hast. Zudem kannst du weitere Maßnahmen in Angriff nehmen:

 

Ernährungsumstellung:

  • Meide Fabrikzucker, gesüßte Getränke und Speisen, die Zucker enthalten.
  • Meide Weißmehlprodukte und Fertigprodukte daraus oder Produkte mit isolierter Stärke, wie Maisstärke, Reisstärke usw., meide ein Übermaß an Trockenobst.
  • Gerade wenn es um Entzündungsprozesse geht, iss antientzündliche Omega-3 Fettsäuren, die reichlich in Leinöl oder Hanföl zu finden sind.
  • Baue hochwertige antioxidantienreiche Lebensmittel in deine Ernährung ein (hier ein Beitrag von mir über Antioxidantien).
  • Generell gilt eine ausgewogene gesunde vitalstoffreiche Ernährung aus frischen Zutaten.

 

Mundpflege:

  • Zähneputzen – na klar 😉
  • Ölziehen – noch nie davon gehört?

Ölziehen ist eine unkomplizierte Form seine Zahn- und Mundgesundheit zu unterstützen. Es ist eine sehr sinnvolle Maßnahme gegen schädliche Bakterien, Mundgeruch und Zahnbeläge im Mund, um nur einen Teil der Wirkungsweise zu erwähnen. Es sollte nicht nur bei bereits bestehenden Problemen erfolgen, sondern sollte bei einer gesunden Mundhygiene bereits prophylaktisch durchgeführt werden.

Wie geht das?

Zweimal täglich mit einem hochwertigen Oliven-, Sonnenblumen- oder mit meinem Favoriten Kokosöl die Zähne so spülen, indem das Öl für ein paar Minuten im Mund hin und her bewegt wird. Es hat einen Massageeffekt auf das gestresste Zahnfleisch und bindet Bakterien in der Mundhöhle. Ausspucken, mit Wasser ausspülen und anschließend wie gewohnt die Zähne putzen. Ist dir das zu kompliziert, dann gibt es mittlerweile ein tolles Produkt, über das ich sehr dankbar bin von RINGANA*. Da hast du Ölziehen und Zähneputzen in einem und ist für Ölziehanfänger vielleicht etwas angenehmer und einfacher, als das pure Öl im Mund.

Das Zahnöl von RINGANA* kannst du wie folgt verwenden:

Du kannst mit einem TL von dem Zahnöl deine Zähne wie oben erwähnt spülen, anschließend ausspucken und direkt mit dem restlich verbliebenen Öl im Mund deine Zähne putzen. Die Flasche sollte vor dem Gebrauch geschüttelt werden.

Es schmeckt angenehm frisch, ist nicht so penetrant ölig und enthält milde Putzkörper, die deine Zähne schonend aber effektiv säubern. Kurkuma schützt vor Karies und Parodontitis. Sternanisöl, Minzöl und Eukalyptusöl sorgen für frischen Atem und beigen Mundgeruch vor. So hast du ein Produkt und gleich mehrere positive Ergebnisse.

Zudem ist es ein absolutes Frischeprodukt ohne fragwürdige Inhaltsstoffe, Konservierungsmittel, Füllstoffe oder Mikroplastik. Als weiteren Pluspunkt denkt RINGANA* konsequent an die Umwelt und ist tierversuchsfrei.

Meine gesamte Familie nutzt es bereits :-). Kinder dürfen es allerdings erst ab 4 Jahren verwenden.

 

 

 

Mach dir deine Zahnpasta selbst

Wenn du eher der Selbermacher bist, kannst du dir deine Zahnpasta auch selbst zubereiten.

Hier findest du ein Rezept für selbstgemachte Zahnpasta.

 

 

Weitere Maßnahmen:

  • Aufbau und Reinigung der Darmflora.
  • Vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt das Rauchen aufzugeben ;-).
  • Ruhephasen zwischen den Mahlzeiten einhalten.
  • Nie unmittelbar nach einer Mahlzeit mit sauren Lebensmitteln, wie Zitrusfrüchte oder Ananas die Zähneputzen (min. 30 warten).
  • Regelmäßig die Zahnbürste erneuern.
  • Bei Parodontitis oder Karies die Zahnbürste nach dem Putzen desinfizieren (z. B. mit Grapefruitkernextrakt*).
  • Eine natürliche Zahncreme verwenden (siehe Rezept, RINGANA* oder andere). Zudem verwenden wir seit Jahren keine Fluoridhaltige Zahnpasta mehr. Unsere Zahnarzt war etwas nervös bei dem Gedanken aber ich glaube durch unsere Zähne konnten wir überzeigen ;-). Fluorid bekommst du in natürlicher Form über Lebensmittel, wie Nüsse, Gerste, Kohl, Fisch oder Kräuter.
  • Zahnseide vorsichtig verwenden und Verletzungen vermeiden.
  • Die Zunge nicht vergessen. Auch diese sollte gereinigt werden, da im Zungenbelag schädliche Bakterien leben können.
  • Xylit ist ein Zuckeraustauschstoff und soll zu einer besseren Zahngesundheit führen. Dieses kann auch als Süßungsmittel verwendet werden oder befindet sich in manchen Kaugummis. Bei übermäßigem Verzehr kann es aber abführend wirken. Das o. g. Zahnpastarezept kann ebenfalls mit Xylit (fein gemahlen) angereichert werden.
  • Auf ausreichende Calcium- und Magnesiumversorgung achten.
  • Auf eine ausreichende Vit.-D* Versorgung achten, da Vit.-D für die Calciumaufnahme in die Knochen und Zähne wichtig ist.
  • Und ganz wichtig! Regelmäßige Besuche beim Zahnarzt, damit frühzeitig Probleme erkannt werden können.

 

 

Du brauchst Unterstützung?

Ich freue mich, wenn dir dieser Bericht weiterhilft und deine Zahngesundheit positiv unterstützt. Bist du dir nicht sicher, wo du anfangen sollst, was du überhaupt essen kannst und möchtest gerne unterstützt werden? Als zertifizierte ganzheitliche Ernährungs- und Gesundheitsberaterin kann ich dich ganz individuell nach deinen Bedürfnissen unterstützen und beraten.

Vielleicht hast du deine Ernährung und Mundhygiene bereits geändert und kannst tolles darüber berichten? Oder hast du Fragen?

Hinterlasse mir gerne einen Kommentar oder schreibe mir.

 

 

 

 

Wichtige Hinweise:

Die Informationen stellen keine medizinischen Ratschläge dar und ersetzen keine ärztliche Behandlung oder Therapie. Meine AGB findest du hier.

*Werbung! Dieser Beitrag enthält Empfehlungen. Danke, dass du Produkte unterstützt, die ich vorschlage.

 

 

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