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ADHS – Ernährung bei ADHS, Konzentrations- und Lernschwierigkeiten

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Dass eine allgemeine Konzentrations-, Lernschwierigkeit oder Hyperaktivität vorliegt, muss noch lange kein AD(H)S bedeuten. Aber in allen Bereichen dieser Symptome und Störungen, kann unsere  Ernährung einen großen Einfluss auf uns und auch unsere Kinder haben.

 

Was ist AD(H)S genau?

ADHS oder ADS beschreiben das Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts)-Syndrom. AD(H)S wird beispielsweise mit chronischen Entzündungsprozessen im Gehirn in Verbindung gebracht, wodurch die Funktion jener Gehirnregionen beeinträchtigt werden, die für Konzentration und emotionale Stabilität verantwortlich sind.

Wie wirkt sich AD(H)S aus?

  • ständiges zappeln
  • Konzentrationsprobleme
  • nicht sitzen bleiben können
  • Hyperaktivität
  • keine Geduld
  • übertriebenes klettern und rennen
  • stört / unterbricht andere
  • ist häufig gereizt

 

Ernährung bei Konzentrationsstörungen, Lernschwierigkeiten und AD(H)S

Eine Therapie sollte immer ganzheitlich betrachtet werden, wobei die Ernährung eine sehr wichtige Rolle spielt, was wiederum eine Konzentrationsschwäche, Hyperaktivität und andere AD(H)S-Symptome positiv unterstützen kann.

Wir haben uns wahnsinnig weit von einer artgerechten Menschenernährung entfernt und essen leider viel zu viele Dinge, die uns mehr schaden als nützen. Aber bis dieser Zusammenhang von unseren Problemen zu unserer täglichen Nahrung hergestellt wird, durchqueren wir oder unsere Kinder häufig einen langen Leidensweg.

 

Wie sieht unsere Ernährungsweise und die von unseren Kindern heute aus?

  • zu viele Zusatzstoffe
  • zu viele Schadstoffe
  • zu viel Zucker
  • zu viele isolierte Kohlenhydrate in Form von Weißmehl, Backwaren, Nudeln und Reis
  • zu viel Kochsalz
  • zu viele Milchprodukte
  • zu viel Fleisch und Produkte daraus
  • zu viele Fertigprodukte

Es fehlt eine naturbelassene, nährstoffreiche Ernährung die u.a. für das Gehirn so wichtige Omega-3-Fettsäuren liefert.

 

Welche Ernährungsweise ist sinnvoll?

Eine basenüberschüssige, entzündungshemmende Ernährung mit frischen, naturbelassenen Lebensmitteln, sowie ausreichend DHA – Fettsäuren (langkettige Omega-3-Fettsäuren).

Fehlende Nährstoffe, die bei Konzentrationsproblemen und AD(H)S empfohlen werden, wie Folsäure, Vitamin B12, Zink und das Coenzym Q10, werden bereits durch diese Ernährungsweise gut abgedeckt, um die Gehirnfunktion zu verbessern.

Sollte ein Mangel festgestellt werden, macht eine Nahrungsergänzung unbedingt Sinn, um den fehlenden Stoff wieder aufzufüllen. Zudem kann eine Ergänzung der DHA-Fettsäuren empfehlenswert sein.

Wichtig:

Es gibt mittlerweile vegane Produkte aus Algen, die im Gegensatz zu Fischöl keine Schadstoffe und Gifte enthalten.

 

 

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Auch AD(H)S wird in diesem Buch beschrieben.

 

 

 

 

Lebensmittel mit günstigem Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6-Fettsäuren:

Gute Fettlieferanten:

Ein gutes Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6-Fettsäuren ist wichtig. Sie verbessern die Hirnleistung und lindern Konzentrationsprobleme sowie andere AD(H)S-Symptome.

Öle mit gutem Omega-3 zu Omega-6 Verhältnis:
Leinöl, Walnussöl, Kokosöl, Olivenöl, Hanföl, Rapsöl, gelegentlich auch Weizenkeimöl.

(Das Kokosöl ist hocherhitzbar, Olivenöl und Rapsöl sind ebenfalls zum Kochen geeignet, alle anderen Öle nur für die kalte Küche verwenden).

 

Fetthaltige Lebensmittel:

Avocados, Chiasaat, Hanfsaat, Haselnüsse, Kokosnussprodukte, Leinsamen, Macadamianüsse, Mandeln, Pecannüsse, Pinienkerne, Oliven, Walnüsse.

Fisch ist wegen seiner starken Überfischung und Belastung mit Schadstoffen und Quecksilber nicht mehr zu empfehlen. Solltest du Fisch essen wollen, gibt es Bio Betriebe, in denen der Fisch noch bedenkenloser gegessen werden kann.

Omega-3-Fettsäuren sind gerade bei AD(H)S Patienten nur in geringem Maße im Blut festgestellt worden. Zudem wurde erkannt, dass Symptome von AD(H)S durch Omeg-3-Fettsäuren gebessert wurden. Männer benötigen in der Regel mehr von diesem Stoff, was das verstärkte Auftreten von AD(H)S oder vergleichbaren Symptomen bei Jungs erklären könnte.

 

Aber natürlich reichen DHA-Fettsäuren nicht aus, wenn die Ernährung sonst ungünstig gestaltet wird.

 

Basenüberschüssige Ernährung auf Grundlage von:

Gemüse, Salaten, Kräutern, Früchten, Keimlingen und Wildpflanzen (z.B. Löwenzahn und Brennnessel). Einige Kinder müssen auch auf Gluten (Weizenprodukte) und/oder Casein (Milchprodukte) verzichten, da diese schwer verdaulichen Proteine häufig Probleme verursachen.

 

Unnötige Blutzuckerschwankungen meiden

Zucker und isolierte Kohlenhydrate, wie Weißmehl, polierter Reis, diverse Backwaren, Fertiggerichte usw. fördern Entzündungsprozesse und ungünstige Blutzuckerschwankungen, was wie oben erwähnt, AD(H)S Symptome verstärken kann.

Würde kein Zucker und keine anderen isolierten Kohlenhydrate gegessen werden, sondern vollwertige Lebensmittel, kann der Körper über eine bessere Versorgung mit B-Vitaminen verfügen. B-Vitamine wandeln Zucker in Energie um, sind aber auch außerordentlich wichtig für die Nervengesundheit. Dazu zählen eine allgemeine Nervenschwäche, Müdigkeit, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen usw.

Daneben sind auch die Spurenelemente Mangan, Zink und Chrom, sowie Magnesium an der Verwandlung des Zuckers in Energie beteiligt. Da die erwähnten Lebensmittel auch diese Stoffe nicht enthalten, oder nur in zu geringen Mengen, müssen die körpereigenen Vorräte wieder herhalten, was zu weiteren Mangelsymptomen führen kann.

 

 

Fazit:

Eine gesunde naturbelassene Ernährung ohne ungünstige Zusatzstoffe ist bei AD(H)S oder vergleichbaren Symptomen eine sinnvolle Ergänzung und sollte unbedingt angestrebt werden. Auch wenn der Anfang einer Ernährungsumstellung manchmal schwer ist, lohnt es sich.

 

 

 

Dich interessiert, wie du deinem Kind Gemüse schmackhafter machen kannst? Hier geht es zu meinem Bericht mit vielen Tipps.

 

 

 

Wichtiger Hinweis:

Die Informationen stellen keine medizinischen Ratschläge dar und ersetzen keine ärztliche Behandlung oder Therapie. Meine AGB findest du hier.

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